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Um gleich zu Anfang mit einigen weit verbreiteten und von der Werbung immer wieder gewinnbringend ausgeschlachteten Vorurteilen aufzuräumen: Nicht wie lange Sie putzen, sondern dass Sie bewusst jeden Zahn pflegen ist das Entscheidende. Sie können drei Minuten nutzlos "im Mund herumschrubben", haben aber trotzdem Ihre Zähne nicht erfolgreich gereinigt. Das "Wie" ist wichtiger als das "Wie lang"!

Dabei ist es von untergeordneter Bedeutung, welchen Zahnbürsten-Typ und welche Zahncreme Sie benutzen. Natürlich gibt es hier Unterschiede, aber auch diese sind nicht ausschlaggebend.

Grundsätzlich ist die Zahnpflege ausschließlich mit der Zahnbürste nicht ausreichend. Beim Erwachsenen entsteht etwa 60 % der Karies und 90 % der Parodontose in den Zahnzwischenräumen. Deshalb muss zusätzlich zur Zahnbürste, die eben doch nicht in die Zwischenräume kommt, ein Hilfsmittel zur Zwischenraumpflege verwendet werden.

Zahnbürsten

Die Vielfalt der Hilfsmittel ist praktisch unbegrenzt.
Was aber ist sinnvoll?

 

Zur täglichen Mundhygiene sollte eine Zahnbürste mit einem kleinen Kopf verwendet werden. Dabei ist es erst einmal egal, ob Sie eine elektrische oder eine Handzahnbürste nehmen. Die Borsten sollten einen mittleren Härtegrad haben und abgerundet sein: Gute Borsten vermeiden Verletzungen des Zahnfleischs. Alle großen Markenhersteller verarbeiten heute abgerundete Borsten. Elektrische Zahnbürsten haben vor allem den Vorteil eines kleinen Bürstenkopfes, mit dem man auch im hinteren Bereich schwierige Stellen reinigen kann ohne Gefahr von Würgereiz.

Eine gute Zahncreme sollte Fluorid enthalten, um die Zähne gegen die Säureangriffe der Bakterien widerstandsfähiger zu machen. Aber nicht die Zahnpasta macht Ihre Zähne sauber, sondern die mechanische Reinigung. Stellen Sie sich Ihre Zahnoberfläche wie einen benutzten Porzelanteller vom Vortag vor: Die Speisereste sind angetrocknet und lassen sich schwer entfernen. Wenn Sie diesen Teller in Wasser mit Spülmittel stellen, weicht der Dreck zwar auf, aber er löst sich erst, wenn Sie ihn mit der Spülbürste entfernen.

Auch zur Pflege der Zahnzwischenräume stehen diverse Hilfsmittel zur Verfügung. Bei jugendlichen Gebissen ist meist die Zahnseide das Mittel der Wahl. Diese ist zwar am schwierigsten in der Handhabung, aber leider lässt sich in enge Zwischenräume nichts anderes einführen.

Zahnseide

Zahnseide reinigt bei richtiger Anwendung auch den Zahnhals bis unter den Zahnfleischrand: Hierbei blutet es nur, wenn das Zahnfleisch entzündet ist. Dann muss hier erst recht gepflegt werden!

 

Der Gebrauch von Zahnseide ist letztlich reine "Gewohnheitssache". Wenn man erst einmal zwei Wochen Übung hat, geht es bald ganz automatisch.

Zahnseidegabeln

Sollte es wirklich nicht mit der normalen Zahnseide klappen, gibt sie auch fertig im Halter. Das Einfädeln in die Zwischenräume ist zwar einfacher, dafür sind diese Gabeln aber auch teurer.

 

Grundsätzlich sollte immer das Hilfsmittel benutzt werden, das gerade noch schmerzfrei in den Zwischenraum passt. Hat sich das Zahnfleisch mit steigendem Alter etwas zurückgezogen, ist die Interdentalbürste ideal: Von allen Reinigungsmitteln für die Zwischenräume ist die Interdentalbürste am einfachsten zu handhaben.

Interdentalbürstchen

Für die Zwischenraumpflege sollte immer das dickste Hilfsmittel verwendet werden, das noch schmerzfrei durchpasst: Hier ein Interdentalbürstchen.

 

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